Laser GP 2009
Ergebnisse:
Standard
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Radial
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Homepage:
UYCWg
Bericht:
Wie jedes Jahr fand auch heuer wieder der Laser GP in St. Gilgen statt. 29 Standards und 21 Radials fanden sich ein, um an einem, mit herrlichen Wetterbericht gesegneten, Wochenende zu regattieren.
Die Meteorologen sollten recht behalten, denn die brennende Sonne trieb den Teilnehmern schon beim Aufriggen die Schweißperlen auf die Stirn. Nach der Steuermannsbesprechung, bei der uns „Brunnwind“ versprochen wurde, begaben wir uns auf die „schwierigste Kreuz Mitteleuropas“.
Der Brunnwind kam zwar, aber sehr zögerlich, so mussten wir ein bisserl warten, bis der Wind durchging. Nach einem kleinen Sonnenbad war es so weit und es konnte gestartet werden. Die erste Kreuz erwies sich wieder mal als sehr drehend und böig. Bertl kam am besten zurecht und hatte schon einen schönen Vorsprung. Im Schlepptau hatte er Heitzi, Philipp und mich. Die zweite Kreuz erwischte Philipp genial und konnte Heitzi und mich überholen. Bertram brachte seinen Vorsprung ins Ziel und gewann vor Philipp, Heitzi und mir.
Vor der zweiten Wettfahrt verlegte Wettfahrtleiter Buchinger den Start etwas weiter zur Wand, was viele der „Cracks“ veranlasste beim Startschiff zu starten. Dieser ungewohnt hohe Betrieb ums Schiff war für einige ungewohnt, so gingen Bertram, Jaun und Ich ein bisschen nach den anderen ins Rennen. Bertl strotzte nach seinem vorherigen Wettfahrtsieg vor Selbstvertrauen und forderte sein Glück unter der Falkenstein-Wand heraus. Sein Mut wurde belohnt und er fand sich bei der ersten Boje in der Spitzengruppe mit Heitzi, Philipp Lang, Basti, Philipp Werr und mir wieder. Auf der zweiten Runde wurde der Wind immer löchriger und die Zielraume sollte eine Stehpartie werden. Als erster trieb Heitzi, als zweiter Basti und als dritter Philipp Lang über die Ziellinie. Angesichts des sterbenden Winds wurden alle Teilnehmer in den Hafen geschleppt, um sich am Jausenbüffet und Freibier zu stärken.
Wie immer verbrachte ein Teil der Laser-Gang den Abend, bzw. die Nacht in der 12er Alm. Dass an diesem Abend Bacardi-Night war, konnte sich am nächsten Tag jeder denken. (So viele Leute mit Bacardi-Strohhüten sieht man sonst nicht.)
Am Sonntag strahlte der Himmel erneut in blau und es konnte wieder gegen 1 Uhr ausgelaufen werden. Diesmal schien der Wind etwas stärker und gleichmäßiger zu sein. Trotzdem lag die Startlinie ziemlich schief, sodass ich einen Steuerbord-Start wagte und er auch funktionierte. Der am Start erwirtschaftete Vorsprung reichte bis ins Ziel und ich konnte die Wettfahrt vor Heitzi und Bertram gewinnen. Da es schon nach 15:00 Uhr war rechneten alle damit heimfahren zu können – denkste – der Wettfahrtleiter hisste die Follow-Me Flagge und wir starteten bei erneut drehend, böigen Winden die 4. Wettfahrt. Das beste Händchen für die Windlotterie hatte Basti Summerer und er rundete die Luvboje mit enormen Vorsprung auf Philipp. Die zweite Kreuz brachte dann einen riesigen Rechts-Dreher, sodass die Kreuz fast zu einem Anlieger verkam. Die letzte Vorwind sollte dann der mehr oder minder „krönende Abschluss“ der Windschweinereien. So schlief der Wind mehrmals ein, kam wieder, und alles wurde ordentlich über den Haufen geworfen. Basti konnte seinen Vorsprung ins vorverlegte Ziel retten, Gregor Jöbstl profitierte von einer Bö und wurde Zweiter, ich kam als Dritter ins Ziel. Philipp und Heitzi, die vorher gut Platzierten verloren viel Boden und wurden schließlich, 4. bzw. 12.
Flo Heitzenberger konnte den 12. der letzten Wettfahrt streichen und somit war ihm der Gesamtsieg mit 6 Punkten nicht mehr zu nehmen. Zweiter wurde Basti Summerer, der sich mit seinem Tagessieg noch vorkämpfte. Der letzte Platz am Podest blieb für mich übrig.
Bei den Radials setzte sich Rasi Bajons vor Theo Itzenthaler und Claus Dapeci durch.
Wie immer war es eine nette Veranstaltung, mit nervenaufreibenden Wettfahrten, die aufgrund des Windes bis zum Schluss spannend waren.
Bis zum nächsten Mal
Hias Sailer
