Lasersailing

Österreichische Laser Vereinigung

Wiener Bundesstraße 60
4061 Pasching

URI: http://www.lasersailung.at

Izola 2008

Ergebnisse:
Standard
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Radial
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4.7
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Homepage:
Izola

Bericht:
Am Samstag sind wir trockenen Fußes in Isola angekommen. Boote abladen, Zimmer beziehen, aufs Essen warten. Ein kurze Besprechung am Abend und eine frohe Botschaft für die kommenden Tage. 7:30 „Morgensport“, oder aktives Erwachen. Am Sonntag in der Früh, aufgekrallt (Anm.: schwer aufgestanden) und dann ein höchst ausgeklügeltes Laufspiel. Am Vormittag waren wir segeln, für einige das erste Mal seit langer Zeit. Für die Pausierer ein Stückerl Arbeit. So wenig Wind war nämlich nicht. Die Kathi und ich, wir waren danach streichfähig. Um 21: Uhr waren wir im Träumeland.
Bei jedem Trainingstag behielten wir die wunderbaren, verschneiten Berge im Blick.
Donnerstag erster Regattatag:
Relativ viel Wind und eine anständige Welle haben den Anfang dominiert. Bei den Radial Damen gab es bei der 2. Wettfahrt einige Orientierungsschwierigkeiten. So sind wir fast zweimal um die falsche Boje gefahren. Die (verzeiht den Ausdruck) Leitkuhfunktion (von Cessi) hat so gewirkt, dass allein die Italienerinnen einen weiteren Ausrutscher verhinderten. Allerdings ist das Missgeschick erst nach Beendigung der Wettfahrt durch den Hinweis von Jesus ans Licht gekommen. („ Gratulier dir, aber umsonst. Ihr seits alle um die falsche Boje gefahren. Alle!“) Der erste Gedanke: „Damm it! Doh. Nein! Verdammt“ Aber die Wettfahrt wurde doch gewertet….
Dann ein weiterer Startversuch. Nach längerem Stehen, Halbwind zur Luv, Halbwind zur Lee, *Gott-sei-Dank* der Abbruch.
Freitag:
Angesagt waren 20-25 Knoten. (In der Gegend waren irgendwo auch 40 Knoten) Die Welle an dem Tag hab i voll nett gepackt, weil sie so komisch schräg war (auf der Vorwind zum Beispiel). Ein schlechter Tag für mich. Das Starten bin ich auch nicht mehr gewöhnt und die Kondition ist schon am Sand. Tombolamäßig war der Tag ein Erfolg. Der Xandi hat ein wunderbares Stofftier gewonnen. Ein, wie auf den ersten Blick rosa Bär war es nicht, nein, es war ein Schweindal. Das arme Tier, mit seinem leicht debilen Blick und der anmutigen Gestallt wurde sofort „liebevoll“ aufgenommen. (jetzt gehört es zur Gruppe)
Samstag:
Der Wind war nicht mehr sooooo arg und die Welle auch net so. Die Cessi hat an diesem Tag alles richtig gemacht und hat zwei Tagessiege eingesteckt. Einen nicht ganz ohne Schadenfreude (Cessi:“ haha ich hab sooo lachen müssen wie die Slowenin gekentert ist.“). Insgesamt ist sie so an zweiter Stelle gelegen. Auch die Jules war nicht mehr zu bremsen. Zitat: Die fahrt die Welle wie eine Italienerin…
Auch Jesus war in seiner Euphorie über die gute Platzierung von Cessi nicht mehr zu bremsen. Also wurde am Abend in einer illustren Runde (natürlich mit dem Schwein) angestoßen.
Sonntag:
Das Osterfrühstück war auf jeden Fall positiv zu bewerten.
In der gewohnten leichten Hektik am Sonntag, Tag der Abreise, wurden die Zimmer von den meisten geräumt und alles für die Abfahrt vorbereitet. Die Boote aufgebaut, und halb angezogen haben wir auf den Wind, oder irgendein anderes Zeichen gewartet. Um 12:30 hieß es dann auslaufen. Zu diesem Zeitpunkt haben grad zwei Winde gegeneinander gedrückt. Nicht sehr zuversichtlich. Na ja wart ma noch a bissi. Dann hat es zum Regnen angefangen. Wir sind dann doch ausgelaufen. Bei Regen hingetümpelt. Gewartet. Die Stimmung sinkt. 13:00 Hagel, Regen, leichter Wind die Frisur hält!!!
Ich geb zu mit dem Stirnband bin ich in Sachen Kopfbedeckung ein wenig eingefahren. Gut, dann sind wir wieder rein gefahren (und erneut angehagelt worden). Die Cessi ist insgesamt auf dem 2. Platz geblieben. Gratulation. Die Sektdusche wird ihr noch in Erinnerung bleiben. In aller Nässe haben wir zusammengepackt. Wie jeden Ostersonntag in Isola.

Alles Liebe
Bis zur Golden Gate in Graz
Claudia

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